29.11.2017

Tageslosung

Bessert euer Leben und euer Tun, so will ich euch wohnen lassen an diesem Ort.

Jeremia 7,3

Lehrtext

Sie verkauften Güter und Habe und teilten sie aus unter alle, je nachdem es einer nötig hatte. Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen und lobten Gott und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk.

Apostelgeschichte 2,45-47

Feiertag

Letzter Sonntag des Kirchenjahrs (Ewigkeitssonntag)

Totensonntag

Woche

27.11.2017 bis 02.12.2017

Erklärung

Ewigkeitssonntag
Der Ewigkeitssonntag wird auch Totensonntag genannt. Es ist der letzte Sonntag im Kirchenjahr, der dem Gedenken der Toten und der Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod gewidmet ist. In den Gottesdiensten am Ewigkeitssonntag werden die Namen der Verstorbenen verlesen und in das Gebet der Gemeinde aufgenommen. Diese Tradition ist noch nicht alt: 1816 ordnete der preußische König Friedrich Wilhelm III. an, den letzten Sonntag im Kirchenjahr als Feiertag zum Gedenken der Toten zu begehen. Im Laufe der Zeit schlossen sich die nicht-preußischen Landeskirchen dieser Regelung an.

Informationen zum Kirchenjahr siehe www.daskirchenjahr.de

Thema

Die ewige Stadt

Die Hoffnung des ewigen Lebens

Wochenspruch

Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen. Lukas 12, 35

Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden. Psalm 90, 12

Wochenlied

Wachet auf, ruft uns die Stimme (EG 147)

Warum sollt ich mich denn grämen (EG 370)

Liturgische Farbe

Kontaktstelle für Paramentik
© Sr. Christamaria Schröter

Predigttext

Lukas 12, 42-48

42 Der Herr aber sprach: Wer ist denn der treue und kluge Verwalter, den der Herr über seine Leute setzt, damit er ihnen zur rechten Zeit gibt, was ihnen zusteht? 43 Selig ist der Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, das tun sieht. 44 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen. 45 Wenn aber jener Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr kommt noch lange nicht, und fängt an, die Knechte und Mägde zu schlagen, auch zu essen und zu trinken und sich voll zu saufen, 46 dann wird der Herr dieses Knechtes kommen an einem Tage, an dem er’s nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt, und wird ihn in Stücke hauen lassen und wird ihm sein Teil geben bei den Ungläubigen. 47 Der Knecht aber, der den Willen seines Herrn kennt, hat aber nichts vorbereitet noch nach seinem Willen getan, der wird viel Schläge erleiden müssen. 48 Wer ihn aber nicht kennt und getan hat, was Schläge verdient, wird wenig Schläge erleiden. Denn wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen;
und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern.